Energieausweis: Was Eigenheimbesitzer wissen müssen

Eigentümer sind gesetzlich verpflichtet, Miet- oder Kaufinteressenten über die Energieeffizienz Ihrer Immobilie zu informieren. Ein Energieausweis ist daher Pflicht.

Ist der Verbrauch noch im grünen Bereich? Der Energieausweis gibt Auskunft.

Foto: Fotolia/Alexander Raths

Ist der Verbrauch noch im grünen Bereich? Der Energieausweis gibt Auskunft.

Ist die neue Mietwohnung energieeffizient? Wie hoch sind die Heizkosten der zum Verkauf angebotenen Immobilie? Die richtigen Antworten auf diese Fragen in Zeiten hoher Energie- und Heizkosten gibt der Energieausweis. Dieser ist mit novellierten Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) schon seit 29.April 2009 für Immobilieneigentümer im Fall einer Neuvermietung oder eines Verkaufs Pflicht. Seit dem 01.04.2014 ist dem Interessenten der Ausweis schon im Rahmen der Wohnungs- oder Hausbesichtigung unaufgefordert vorzeigen. Schon in der Immobilienanzeige sind Angaben zur Energieeffizienz des Objekts zu machen, sofern bereits ein gültiger Energieausweis vorliegt.

 

Herzstück eines jeden Energieausweise ist der farbige Bandtacho mit den Effizienzklassen A+ bis H: Sie ähneln dem Label, das heute bei Elektrogeräten selbstverständlich ist. Dank der Skala von Grün nach Rot helfen sie, den Energieverbrauch für Heizung und Warmwasserbereitung abzuschätzen. Werte im roten Bereich deuten auf hohe Heizkosten hin. Werte im grünen Bereich lassen dagegen Energieerträge oder Energieneutralität erwarten.

 

Hilfreich ist der Ausweis auch für Eigentümer. Er hilft dabei, das Gebäude hinsichtlich der Energieeffizienz auf dem neuesten Stand zu halten und zeigt Potenziale für weitere Energieeinsparmaßnahmen auf.

 

Bedarfs- oder Verbrauchsausweis?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten des Energieausweises: Den Bedarfsausweis und den Verbrauchsausweis. Beim Bedarfsausweis werden die Energiebedarfskennwerte rechnerisch auf der Grundlage von Baujahr, Bauunterlagen, technischen Gebäude- und Heizungsdaten und unter Annahme von standardisierten Randbedingungen (Klimadaten, Nutzerverhalten, Raumtemperatur) bestimmt. Das hat den Vorteil, dass die berechneten Kennwerte unabhängig vom individuellen Heiz- und Wohnverhalten der Bewohner sind und somit tatsächlich Vergleiche ermöglichen.

 

Beim Verbrauchsausweis werden die Energieverbrauchskennwerte dagegen auf der Grundlage von tatsächlichen Heizkostenabrechnungen und weiteren Verbrauchswerten des Gebäudes ermittelt. Der gemessene Energieverbrauch muss für die Berechnung über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren vorliegen. Zwar ist die Datenerhebung wesentlich einfacher als bei einem Bedarfsausweis.

 

Wichtig ist, dass der Verbrauchsausweis nicht zulässig ist, wenn das betreffende Wohngebäude weniger als fünf Wohnungen hat und der Bauantrag für die Immobilie vor dem 1. November 1977 gestellt wurde. Dafür ist das Ergebnis aber sehr abhängig vom Verhalten der Bewohner.

 

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