Smart Home – so wohnen Sie einfach intelligenter

Ob Heizung, Licht oder Sicherheit: Mit Smart-Home-Technik lässt sich das Eigenheim intelligent vernetzen. Der Clou: Dies sorgt für mehr Wohnkomfort, mehr Sicherheit und reduzierte Energiekosten. Der Einstieg gelingt schon ab wenigen Hundert Euro.

Steuerung von Smart-Home-Technik

Steuerung per Fingertipp: Alle wichtigen Funktionen der smarten Haustechnik lassen sich auch ganz leicht mobil steuern.

Fotos: iStock (elenabs)

Die Wunschtemperatur ist bereits eingestellt, die Lieblingsmusik läuft, das Licht ist stimmungsvoll gedimmt. Das Tor der Tiefgarage öffnet sich bei Ihrem Eintreffen automatisch, ebenso Ihre Wohnungstür. Ob noch Post aus dem Briefkasten geholt werden muss, wurde bereits per App auf dem Smartphone mitgeteilt. Wer im „Apartimentum“ im noblen Hamburger Harvestehude wohnt, kann sich den Feierabend auf derart entspannte und komfortable Weise versüßen. Möglich wird dies durch jede Menge Smart-Home-Technik, die in dem stilvoll sanierten Jugendstilhaus verbaut wurde. Das kommt nicht von ungefähr: Initiator des Wohnprojekts ist Lars Hinrichs, Gründer des Businessportals Xing und ein Star der Internetszene. Nicht ohne Grund nennt etwa die Wochenzeitung „Die Zeit“ den Bau „Deutschlands intelligentestes Haus“.

 

Smart-Home-Technik wird immer beliebter

Auch Normalverbraucher mit überschaubarem Budget können ihr Heim zum Smart Home – englisch für: Intelligentes Haus – aufrüsten. Je nach eingesetzter Technik winken mehr Wohnkomfort, besserer Einbruchschutz bei Abwesenheit und niedrigere Energiekosten. Diese Vorteile werden zunehmend erkannt und geschätzt: So beträgt der Umsatz mit Smart-Home-Technik bereits heute in Deutschland dem Online-Portal Statista zufolge rund 1,3 Milliarden Euro, etwa 4,4 Millionen Haushalte setzen bereits auf intelligentes Wohnen. Für 2021 ist laut Statista-Marktprognosen mehr als eine Verdreifachung des Umsatzes auf rund 4,1 Milliarden Euro zu erwarten, die Zahl der Smart-Home-Haushalte wird für 2021 auf rund 13,7 Millionen beziffert.

  •  

    Pluspunkt 1: Mehr Komfort 

    Der Charme des intelligenten Wohnens besteht unter anderem darin, dass der Wohnkomfort steigt. Möglich wird dies durch die Vernetzung verschiedenster Geräte im Haus. Die Steuerung erfolgt je nach installiertem System über mobile Touchscreens oder über das Smartphone. Dies ermöglicht es, die Haustechnik auch von unterwegs zu steuern. Nicht nur Fenster, Rollläden und Zugangstüren, auch die Beleuchtung sowie Küchengeräte, Fernseher und Musikanlagen lassen sich durch die Einbindung in smarte Netzwerke bequem steuern. Und über sogenannte Active Assisted Living (AAL)-Systeme lässt sich zudem auch das Wohnen im Alter erleichtern – beispielsweise über installierte Sensoren, die bei einem Sturz automatisch Hilfe anfordern können.

  •  

    Pluspunkt 2: Mehr Sicherheit 

    Smart-Home-Technologien verbessern den Einbruchschutz: So lassen sich intelligent vernetzte Rollläden und smarte Beleuchtungssysteme beispielsweise so programmieren, dass Anwesenheit vorgetäuscht wird. Damit gehören umständlich einzustellende Zeitschaltuhren für jede einzelne Lampe der Vergangenheit an. Mittlerweile bieten einige Hersteller auch smarte Zugangssysteme an. Auch die Video-Überwachung des Hauses ist mittels Smart-Home-Technologie möglich. Eine weitere Möglichkeit, das Einbruchrisiko zu reduzieren, besteht im Einbau von Sensoren an den Türen und Fenstern. Sie tragen dazu bei, dass kein Fenster mehr versehentlich offen gelassen wird.

  •  

    Pluspunkt 3: Mehr Energieersparnis 

    Ein weiterer Vorteil, der sogar hilft, die Installationskosten wieder einzuspielen: Mittels smarter Haustechnik lassen sich die Heiz- und Stromkosten deutlich senken, ohne dass an Komfort gespart werden muss. Möglich wird dies zum einen durch intelligente Heizsysteme, die beispielsweise über Bewegungssensoren erkennen, ob die Bewohner anwesend sind oder nicht. Ein weiterer Vorteil: Die Heizungen können auch von unterwegs angesteuert werden. Zudem sammeln intelligente Heizsysteme die Nutzungsdaten, sodass die Steuerung mit der Zeit immer genauer an die Bedürfnisse angepasst wird. Und Stromkosten lassen sich dadurch senken, dass Energiefresser in einem intelligent vernetzten Haus schnell identifiziert werden können. Noch weiter optimieren lassen sich die Heizkosten, wenn eine bestehende Photovoltaikanlage in die smarte Haustechnik eingebunden wird.

Anzeige

Modernisierungskredit der Sparda-Bank hamburg

Intelligentes Wohnen jetzt einfach finanzieren

Sie wollen Ihre Immobilie mit  umfangreicher Smart-Home-Technik ausstatten und von mehr Wohnkomfort, Sicherheit und niedrigeren Energiekosten profitieren? Das nötige Geld dafür bekommen Sie bei der Sparda-Bank zu Top-Konditionen!

Intelligent wohnen – so geht’s

Die Voraussetzung für intelligentes Wohnen: die Vernetzung der Geräte. Dies ist beispielsweise über drahtlose Systeme möglich. Sie bestehen aus einer Zentral- oder Basisstation, die per Funk mit den Endgeräten verbunden wird. Damit Geräte verschiedener Systeme miteinander verbunden werden können, sollte auf einen sogenannten offenen Funkstandard geachtet werden. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Datenübertragung über das vorhandene Stromnetz. Möglich wird dies durch Powerline-Adapter zwischen Gerät und Steckdose. Auch kabelgebundene Systeme sind möglich, aber teurer. Dafür sind sie im Vergleich zu den anderen beiden Varianten weniger störanfällig. Generell sollte beim Einsatz von Smart-Home-Technik auf eine sorgfältige Abschottung des Systems gegen den Zugriff Unbefugter geachtet werden.

 

Das kostet Smart-Home-Technik

Die Kosten fürs Umrüsten auf  intelligentes Wohnen hängen von  der Art der Verbindung ab: Starter-Sets für drahtlose Systeme sind schon ab 250 Euro zu haben, Basisstation inklusive. Bei kabelgebundenen Systemen ist der Kostenaufwand aufgrund der erforderlichen Installationsarbeiten mit mehreren Tausend Euro hingegen deutlich höher.  Diese kommen daher eher für Neubauten als fürs Nachrüsten in Betracht.

 

Für mehr Wohnkomfort à la „Apartimentum“ muss man also keineswegs Millionär und Internet-Pionier wie Lars Hinrichs sein. Wer sein Haus mit einer aufwendigeren Smart- Home-Technik aufrüsten will, kann beispielsweise auf einen günstigen Modernisierungskredit oder – je nach geplanter Maßnahme – auf ein KfW-Darlehen zurückgreifen. Bei fehlendem technischen Sachverstand helfen Fachbetriebe, die beispielsweise hier gelistet sind. Sie informieren über die gewünschten Einsatzmöglichkeiten sowie die Kosten. Auch die Erfahrung eines sogenannten HausCoachs als Ansprechpartner für Technik-Laien ist hilfreich: Er kommt auf Wunsch zu Ihnen nach Hause und erläutert Ihnen gern die Umrüstungs- und Einsparmöglichkeiten in Ihren vier Wänden durch Smart-Home-Technologien.

Anzeige

Ihr Experte für ein intelligentes Zuhause

Sie haben Fragen rund um den Einsatz von Smart-Home-Technik in Ihren eigenen vier Wänden? Hier kann der HausCoach der Sparda Immobilien weiterhelfen. Er berät zu Themen rund um das Smart Home.

Neue Technik und Apps für ein intelligentes Zuhause

Weitere Artikel

           Mehr Informationen

Möchten Sie mehr über die Angebote unseres Partners, der Sparda-Bank Hamburg eG, erfahren? Die Mitarbeiter beantworten Ihre Fragen gern in einem persönlichen Gespräch. Nennen Sie einfach einen passenden Termin.  Zur Terminvereinbarung

Anzeige

            Telefonische Beratung

Per Telefon erfahren Sie rund um die Uhr mehr über die Angebote unseres Partners, der Sparda-Bank Hamburg eG:

Anzeige

Tel. 040 55 00 55-0

            Diesen Artikel empfehlen

  • Wenn Sie „Gefällt mir“ oder „Teilen“ anklicken werden Daten an Facebook übermittelt. In den Facebook-Datenschutzrichtlinien erhalten Sie mehr Informationen zum Zweck und Umfang der Datenerhebung sowie die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Facebook.

Was Sie noch interessieren könnte

Höhere Förderungen So sichern Sie Ihr Zuhause So senken SIe Ihre Energiekosten

KfW-Kredit: Höhere Förderung

Beim KfW-Programms „Energieeffizient Bauen“ gibt es neue Regelungen. Was sich geändert hat.  Mehr …

So sichern Sie Ihr Zuhause

Wie Sie Ihr Zuhause vor Einbrechern  schützen können, wer Sie dabei unterstützt und wie Sie sich im Fall der Fälle richtig verhalten.  Mehr …

So senken Sie Ihre Energiekosten

Stromfresser austauschen und das Haus warm einpacken: Wir haben die richtigen Tipps, um Energiekosten zu senken.  Mehr …