Sonnenschutz: Die richtige Beschattung für sonnige Tage

Modernes Wohnen heißt heute: viel Tageslicht und ein Trend in der Architektur zu mehr Transparenz durch große Fensterflächen. Manchmal kann diese Offenheit aber auch zu groß sein, etwa wenn zu viel Sonnenlicht durch die Scheiben brennt. Die vielfältigen Möglichkeiten der Beschattung sorgen dann für angenehme Kühle.

Sonnenschutz: Die wichtigsten Möglichkeiten der Beschattung im Überblick

 

Im Sommer scheint die Sonne besonders intensiv. Aber auch im Winter, wenn sie tief steht, zahlt es sich aus, wenn Sie in eine gute Beschattung Ihres Zuhauses investiert haben.

Foto: markilux

Sonne oder Schatten? Diese Frage stellt sich nicht nur, wenn es darum geht, an einem heißen Sommertag im Hamburger Stadtpark einen guten Platz für die Picknickdecke zu finden oder im Café den besten Tisch auszuwählen, sondern auch zu Hause. Denn Sonne sorgt für gute Laune, kann aber auch ihre Schattenseiten haben. Gerade durch große Glasflächen wird die Wärme besonders gut geleitet und überschreitet schnell die von Ärzten als ideal angegebene Zimmertemperatur von 23 Grad.  Auf Balkon und Terrasse droht außerdem ein Sonnenbrand. Deshalb gehört zu einem lichtdurchfluteten Zuhause auch ein gut abgestimmter Sonnenschutz. Damit können Sie nach Lust und Laune bestimmen, wie viel Licht oder Schatten es sein soll. Und nicht zuletzt ist Sonnenschutz oft auch Sichtschutz.

 

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, sein Zuhause zu beschatten. Innen liegende Systeme sind in der Regel günstiger, Sonnenschutz von außen ist dafür deutlich effektiver. Bei Letzterem werden Licht und Wärme bereits vor dem Auftreffen auf das Fensterglas gestoppt und reflektiert. Vorteil: Das Zimmer heizt sich deutlich weniger auf.

Sonnenschutz von innen im Überblick

Die Vorteile von Vorhang, Rollo, Jalousie und Plissee

Illustrationen: iStock/adekvat

Rollläden und Raffstores: Innenräume optimal beschatten

Perfekten Sonnen- und vor allem Wärmeschutz für Innenräume bieten Rollläden. Sie werden an der Außenseite von Fenster, Balkontür oder Wintergarten befestigt und können entweder ganz oder nur teilweise heruntergelassen werden. Licht und Wärme bleiben draußen. Auch die Fenster selbst können durch die Rollläden geschützt werden, die meist aus Kunststoff oder Aluminium gefertigt sind. Rollläden erschweren außerdem einen Einbruch, deshalb fühlen sich viele Bewohner dadurch nachts sicherer.

 

Bei Neubauten werden oft Aufsatzrollläden eingesetzt, die über Fenstern und Türen im Mauerwerk verschwinden, wenn sie nicht benötigt werden, und deshalb optisch kaum auffallen. Werden Rollläden nachträglich montiert, so werden die Kästen meistens außen über den Fenstern angebracht. Diese sogenannten Vorbaurollläden sind weniger dezent, dafür aber in der Regel günstiger. Wie aufwendig die Montage ist, hängt von der Beschaffenheit der Wand ab, zum Beispiel ob diese von außen gedämmt ist.

 

Wer es filigraner mag, kann Raffstores wählen, eine Mischform aus Rollladen und Jalousie. Raffstores werden wie Rollläden außen montiert und bestehen wie Jalousien aus verstellbaren Lamellen.

Rollläden können Zimmer komplett beschatten

Rollläden können Zimmer komplett beschatten oder sogar verdunkeln.

Foto: Schanz

Markisen und Sonnensegel: Stoffbahnen für den Außenbereich

Markisen sind Sonnendächer, die sich je nach Bedarf ein- oder ausrollen lassen. Das geht bei ganz einfachen Modellen mit der Handkurbel, in den meisten Fällen aber elektrisch per Knopfdruck. Markisen schützen vor grellem Licht, UV-Strahlen, Wind und Regen. Das Gestell besteht zumeist aus beschichtetem Aluminium, das Tuch aus robustem Acryl, Polyester oder PVC. Alle Materialien haben ihre Vorzüge: Acryl ist besonders widerstandsfähig gegen Sonne, PVC hält dafür Regen am besten ab und Polyester ist vergleichsweise leicht und flexibel. Käufer sollten auf die Regen- und Widerstandsklassen sowie den UV-Filter achten. Außerdem sollte die Markise eine Neigung haben, damit Wasser ablaufen kann. Eine Schräge von mindestens 15 Grad ist empfehlenswert. Wer es ganz bequem mag, wählt eine Variante mit Wettersensoren, die die Markise automatisch in Gang setzen.

 

Eine günstige Alternative zur Markise ist ein Sonnensegel, das zwischen Pfosten oder Haken an der Hauswand gespannt wird. Die Montage ist weniger aufwendig, es gibt verschiedene Formen und das Segel wirkt leicht und vermittelt Urlaubsfeeling. Allerdings kann ein Sonnensegel in der Regel nicht eingefahren werden und ist deshalb nicht so bequem in der Handhabung.

Markisen können stufenlos ausgefahren werden
Viele Markisen lassen sich per Knopfdruck bedienen
Sonnensegel sind eine moderne und filigrane Möglichkeit der Beschattung

Markisen können stufenlos bis zur gewünschten Länge ausgefahren werden (linkes und mittleres Bild). Die meisten Sonnensegel dagegen sind mehr oder weniger fest montiert, wie im Bild ganz rechts zu sehen. Es gibt allerdings auch verstellbare Modelle, zum Beispiel in der Höhe.

Fotos: markilux (links, Mitte), Textile Sonnenschutz-Technik (www.sonnensegel-nach-mass.de)

Terrassendach: Komfortabel und stabil

Während Markisen eingefahren werden können, ist ein Terrassendach fest montiert. Das bedeutet weniger Flexibilität, aber auch mehr Stabilität – unter diesem Dach lässt sich auch ein Starkregen überstehen. Eine gute Lösung ist ein gläsernes Dach, das an der Unterseite mit einem ausfahrbaren Schutz gegen die Sonne versehen wird. So kann die Terrasse wie bei einer Markise stufenlos beschattet werden, der Stoff ist aber gleichzeitig vor Regen geschützt und muss deswegen auch nicht so wetterfest sein wie der Stoff einer Markise oder eines Sonnensegels.

 

Wer handwerklich geschickt ist, kann selbst eine Konstruktion aus Seilen und Stoffbahnen entwerfen, es gibt aber auch zahlreiche fertige Systeme im Handel. Im Idealfall plant man das Beschattungssystem beim Terrassenbau gleich mit ein, es kann aber auch noch nachträglich montiert werden.

Ein beschattetes Terrassendach schützt vor Sonne, Wind und Regen

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Foto: iStock (mbbirdy)

Sichere Sache: Ein beschattetes Terrassendach schützt vor Sonne, Wind und Regen.

Fotos: markilux

Lohnende Investition

Wer sein Zuhause vor der Sonne abschirmen möchte, sollte sich am besten ein Konzept für das ganze Gebäude überlegen. Sollen nur Innenräume oder auch Außenbereiche beschattet werden? Ist in manchen Zimmern ein besonderer Schutz nötig, weil hier geschlafen oder am PC gearbeitet wird? Und benötigen bestimmte Räume – zum Beispiel das Bad – einen besonderen Sichtschutz?

 

Dann kann es an die Umsetzung gehen. Innen liegende Beschattungssysteme wie Jalousien oder Vorhänge gibt es im Möbelhaus, Baumarkt oder Fachhandel schon für kleines Geld. Komplexe Rollladensysteme fürs ganze Haus, Markisen oder gar ein Terrassendach dagegen können mit mehreren Tausend Euro zu Buche schlagen. Wer sofort das Zuhause beschatten möchte und nicht warten will, bis das nötige Geld dafür angespart ist, kann auf einen Kredit zurückgreifen. In den meisten Fällen lohnt sich die Investition in Sonnenschutz: Wer Innenräume und Außenbereiche gut vor Sonne schützt, kann besser schlafen, besser arbeiten und besser entspannen – kurzum: sein Zuhause viel mehr genießen.

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