Lust auf Landleben: Herbstzeit ist Apfelzeit!

Die warme Spätsommersonne taucht Wiesen und Wälder mit ihren rot-bunten Blättern in ein goldenes Licht. Jetzt wird es so richtig gemütlich: Denn Herbstzeit ist Apfelzeit! Wir haben wertvolle Tipps rund um den Apfelbaum, verraten, wo das Apfel pflücken richtig Spaß macht und verlosen eine Apfelbaumpatenschaft für die eigene Apfelernte.

Das macht Groß und Klein Spaß: Zeit für die Apfelernte
Einfach nur lecker: Apfelkuchen!

Echt lecker: Nicht nur die Apfelernte macht Spaß. Auch der Apfelkuchen schmeckt jetzt besonders gut.

Fotos:  iStock/FamVeld, Sparda-Bank Hamburg

Wer einen Apfelbaum im Garten hat, weiß, wie viel Freude man damit das ganze Jahr über haben kann. Doch wie kommt man in den Genuss der selbst angebauten wohlschmeckenden Äpfel? Für einen gesunden, kräftigen und ertragreichen Apfelbaum in Ihrem Garten, müssen einige Dinge beachtet werden. Wir haben uns mit den wichtigsten Fragen an den Apfel-Experten Sebastian Dorn vom Hamburger Pomologen-Verein gewendet und wertvolle Tipps rund um den Apfelbaum erhalten. Erfahren Sie alles, was Sie als Hobby-Obstanbauer zum Thema Apfelbaum wissen sollten. Dazu gibt es besonders leckere Apfel-Rezepte zum Selbermachen!

 

Obstbaum im eigenen Garten pflanzen – darauf sollten Sie achten

Wer einen eigenen Obstbaum in seinem Garten pflanzen möchte, sollte vor allem eines bedenken: Ein Obstbaum braucht viel Platz. Vor dem Einpflanzen sollte man sich also vorstellen können, welchen Raum Krone und Wurzeln irgendwann einmal einnehmen werden. Baumschulen bieten auch Pflanzenware an, die für unterschiedlich große Standorte geeignet sind. Damit Baumgesundheit und Fruchtausbildung optimal gelingen, sind helle (sonnige) Standorte ideal. Bei der Bodenbeschaffenheit eigenen sich am besten mäßig feuchte, tiefgründige Lehmböden. Beim Kauf der Pflanzensorten sollte darauf geachtet werden, nur Sorten zu nehmen, die sich im extensiven Anbau bewährt haben, auch ohne Pflanzenschutzmittel ein gutes Wachstum aufweisen und gesunde Früchte produzieren. Am besten lassen Sie sich von einer gut spezialisierten Baumschule für Obstanbau beraten.

 

Aufbauphase: So kommt Ihr kleiner Apfelbaum ganz groß raus

Klein und zart ist das Pflänzchen noch am Anfang. Ein junger Apfelbaum wächst noch in sein endgültiges Kronenvolumen hinein. In dieser Aufbauphase können wir den Baum mit einem jährlichen Schnitt unterstützen. Der sogenannte Aufbau- oder Erziehungsschnitt soll zu einer starken Triebbildung führen und so das Wachstum fördern. Beim Pflanzenschnitt wird die künftige Form des Apfelbaums festgelegt. Dabei entfernt man Konkurrenztriebe und schwache Triebe. Das Pflegeziel ist ein tragfähiges, lichtes und luftiges Kronengerüst.

 

Schnittphase: Bester Zeitpunkt zum Schneiden des Apfelbaums

Der klassische Obstbaumschnitt findet üblicherweise in der blattlosen Zeit, also im Februar/März statt, noch bevor die Knospen ausbrechen. Der beste Zeitpunkt, um starkes Wachstum durch einen Schnitt einzudämmen, ist im Sommer. Oft wird dem richtigen Schnittzeitpunkt sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt, doch für einen erfolgreichen Schnitt sind mehrere Faktoren entscheidend: der richtige Zeitpunkt, die richtige Schnittform und eine gekonnte Schnitt-Technik.

Wir verschenken eine Apfelbaum-Patenschaft!

Lust auf Vitamine? Werden Sie Pate Ihres eigenen Apfelbaumes  auf dem Obsthof Axel Schuback und Sie bekommen alle leckeren Früchte, die er im Jahr der Patenschaft trägt! Besuchen Sie Ihren Apfelbaum z.B. im Herbst, um Ihre eigenen Äpfel zu pflücken. Bringen Sie Ihre Familie oder Freunde mit und genießen Sie einen entspannten Tag zwischen Früchten und Bäumen.

Foto: Sparda-Bank Hamburg

Apfelernte – ein toller Genuss

Fotos: Shutterstock/JP Chretien, Meinhard Schroeder, Sparda-Bank Hamburg

Das macht richtig Spaß: Das Ernten der Äpfel bringt uns alle der Natur wieder ein Stück näher.

Alter Apfelbaum mit merkwürdigen Verformungen – was tun?

Zeichen der Alterung sieht man nicht nur beim Menschen, auch ältere Apfelbäume spiegeln alle Faktoren wieder, die im Laufe der Jahre auf sie eingewirkt haben. Der Erhaltungsschnitt soll die Vitalität der Gerüst- und Fruchttriebe bewahren. Große, alte Apfelbäume schneidet man nur noch alle zwei bis drei Jahre. Beim Verjüngungsschnitt werden vor allem vergreiste Triebe entfernt. Man erkennt übrigens an alten Apfelbäumen auch, ob sie falsch oder gar nicht gepflegt worden sind. Bei solchen Bäumen können sich oftmals Kronen entwickeln, die zu „dicht“ gewachsen sind. Dadurch verlagern sich Blätter und Früchte immer weiter nach außen und oben. Das Innere der Krone wird zunehmend kahler, da dort weder Luft noch Licht ankommen. In der Folge sinkt die Fruchtqualität spürbar und der Baum bekommt durch hohe Fruchtlasten Probleme mit der Statik. Tipp: Bei statischen Problemen am besten einen Obstbaumschnitt-Experten hinzuziehen, der mit den richtigen Schnittmaßnahmen entgegenwirkt, um einen Ast-Ausriss zu vermeiden.

Frostalarm, Schädlinge & Co. – Gefahren für den Apfelbaum?

Wenn’s draußen frostig-kalt wird, muss so manche Pflanze im Garten „winterfest“ gemacht werden. Unsere „heimischen“ Apfelbäume jedoch können mit Kälte gut umgehen. Daher sind hier keine Extra-Schutzmaßnahmen notwendig. Und was muss man in Bezug auf Schädlinge beachten? Im Hobbyobstbau und für den Feldobstbau sollten am besten nur Sorten gepflanzt werden, die eine gewisse Toleranz gegenüber Krankheiten und Schädlingen aufweisen. In einem Umfeld mit einem „gesunden“ Naturhaushalt, reguliert sich der gefährdende Einfluss von sogenannten Schädlingen von selbst. Eine Vielfalt an Vögeln, Insekten und anderen Lebewesen bietet in den meisten Fällen eine ausreichende Sicherheit vor Schädlingen.

Zwei tolle Ideen zum Nachmachen und Genießen!

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    Oh, wie lecker! Omas Apfel-Käsekuchen 

    Foto: Sparda-Bank Hamburg

    Für den Rührteig:

    • 125 g weiche Butter
    • 125 g Zucker
    • 1 TL Vanillezucker
    • 1 Prise Salz
    • Abrieb von einer Bio-Zitrone
    • 3 Eier
    • 200 g Mehl
    • 2 EL Milch

    Für die Füllung:

    • 500 g Magerquark
    • 40 g Gries
    • 40 g Zucker
    • 1 Ei

     

    Für den Belag:

    • 5-6 geschälte Äpfel
    • 30 g geschmolzene Butter
    • Zimt und Zucker

    Für die Streusel:

    • 100 g Mehl
    • 50 g Zucker
    • 1 TL Vanillezucker
    • ½ TL Zimt
    • 80 g weiche Butter

    Zubereitung:

    Backofen auf 175 Grad vorheizen.

    Für den Rührteig alle Zutaten verrühren und in eine gefettete Springform füllen.

    Einen geschälten Apfel in dünne Scheiben schneiden und deckend auf dem Rührteig auslegen.

    Für die Quarkfüllung alle Zutaten verrühren und gleichmäßig auf der Apfelschicht verteilen. Vier bis fünf weitere Äpfel vierteln und schälen. Die Viertel mehrmals der Länge nach mit einem Messer einritzen und mit der angeschnittenen Seite dicht aneinander auf der Quarkschicht verteilen. Apfelviertel mit ca. 30 g geschmolzener Butter bepinseln und mit Zimt und Zucker bestreuen. Die Zutaten für die Streusel alle gleichzeitig verrühren, bis Streusel entstehen. Locker auf den Äpfeln verteilen.

    Backzeit ca. 50 Minuten.

    Das Rezept als zum downloaden und ausdrucken finden Sie hier.

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    Apfelsaft selber pressen – macht Spaß und schmeckt!  

    Foto: Shutterstock/Drakonyashka

    Zutaten für die Herstellung von 2,5 Liter Apfelsaft - ohne Entsafter oder Apfelpresse:

    • 2 Kilo Äpfel (am besten Bio-Qualität)
    • 1 Liter Wasser
    • 2 Kochtöpfe (ein Topf mit rund 5 Litern Fassungs- vermögen)
    • 1 Sieb
    • 1 sauberes Leinen- oder Geschirrtuch
    • Messer
    • Kochlöffel
    • Trichter
    • Küchenthermometer
    • saubere und ausgekochte Flaschen
    • etwas Zitronensaft, Zimt, Zucker und Honig – je nach Geschmack

    Zubereitung :

    Äpfel gut waschen und ganze Äpfel mit einer Küchenreibe reiben. Den dabei austretenden Saft in jedem Fall auffangen! Dann alles in einem Topf mit dem Wasser kurz erhitzen. Parallel dazu das Sieb in den zweiten Topf stellen und mit dem Küchentuch auslegen. Die Apfelmasse nun in das Tuch füllen und ein paar Minuten auskühlen lassen. Sobald die Temperatur lauwarm ist, das Obst kräftig mit dem Tuch auswringen. Den naturtrüben Saft im zweiten Topf auffangen und das Ganze auf 80 Grad erhitzen. So bleiben die Inhaltsstoffe der Äpfel weitestgehend erhalten und der Saft ist auch ohne Konservierungsmittel haltbar. Apfelsaft in saubere, abgekochte Flachen füllen und fest verschließen.

    Das Rezept zum downloaden und ausdrucken finden Sie hier.

Elster, Jonagold oder Cox Orange … welche Sorte trägt mein alter Apfelbaum?

Welcher Apfel mag das sein? Gar nicht so einfach zu bestimmen. Denn es gibt inzwischen so viele verschiedene Kreuzungen unter den Apfelbäumen, dass es immer schwieriger wird, die genaue Sorte festzustellen. Zur Sicherheit können Sie Ihre Sorte von einem kundigen Apfelsorten-Experten, einem sogenannten Pomologen, überprüfen lassen. Diese Sortenkenner sind in Deutschland überwiegend im Pomologen-Verein organisiert. Auch auf besonderen Veranstaltungen, die meist im Herbst rund um den Apfel stattfinden, kann man von Pomologen sogenannte Sortenbestimmungen durchführen lassen. Tipp: Bringen Sie dazu fünf sortentypisch aussehende Äpfel mit und legen Sie diese den Sortenbestimmern vor.

Frische-Tipp: So lagern Sie Ihre Äpfel richtig!

Der optimale Aufbewahrungsplatz für die gepflückten Äpfel ist eine Holzkiste oder ein Weiden-Korb. Metallkörbe und Wannen sind nicht empfehlenswert, da sie die Schale der Äpfel beschädigen können. Lagern Sie nur einwandfreie Äpfel und prüfen Sie diese regelmäßig auf Stellen. Faulige Früchte müssen entfernt werden. Am längsten halten Äpfel in kühlen und dunklen Räumen.

Mit Unterstützung der Sparda-Bank Hamburg eG

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