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Das Bestellerprinzip: Wer jetzt den Makler bezahlen muss

Bisher musste der Mieter den Makler bezahlen – auch wenn er ihn nicht beauftragt hatte. Das hat sich 2015 mit der Novelle des Mietrechts geändert. Was jetzt gilt.

Nach dem Bestellerprinzip zahlt bei Mietobjekten derjenige den Makler, der ihn beauftragt hat.

Bei Mietobjekten zahlt derjenige den Makler, der ihn beauftragt hat.

Foto: iStock/Highwaystarz-Photography

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Der eine bestellt, der andere zahlt. Diese Prinzip galt gefühlt schon immer auf dem Wohnungsmarkt, wenn eine Neuvermietung anstand. Während der Vermieter den Makler engagierte, musste der Mieter für die Courtage aufkommen. Bei einer erfolgreichen Vermietung waren das maximal zwei Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer für den Makler.

 

Mit Inkrafttreten der Novelle des Mietrechts zum 1. Juni 2015 gilt jetzt: Wer bestellt, bezahlt, es gilt das sogenannte Bestellerprinzip. Mit dieser Neuregelung der Provisionsbezahlung von Immobilienmaklern bei Aufträgen rund um die Vermietung will der Gesetzgeber vor allem die Mieter schützen. Der Vermieter darf die Kosten für den Makler nun nicht mehr auf den neuen Mieter umlegen.

 

Warum qualifizierte Makler ihr Geld wert sind

Wer als Mieter die Unterstützung eines Maklers sucht, um eine Wohnung zu finden, muss dessen Provision weiterhin begleichen, schließlich hat er ihn bestellt. Auch für den Vermieter kann es sich weiterhin lohnen, sich die Dienste eines Makler zu sichern: Wer ein Immobilienobjekt vermieten möchte, sollte sich mit dem Mietrecht auskennen und sich über Vermarktungsmöglichkeiten informieren. Er muss ein aussagekräftiges Exposé der Immobilie erstellen, diese bewerben, telefonisch gut erreichbar sein und Besichtigungen organisieren. Ein qualifizierter Makler  ist bei diesen Anforderungen die richtige Wahl.

 

Gut zu wissen: Das Bestellerprinzip gilt nur für Mietverhältnisse. Wird eine Immobilie verkauft, kann der Makler auch weiterhin grundsätzlich sowohl mit dem Käufer als auch mit dem Verkäufer einen Makler-/Provisionsvertrag abschließen.

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