Kaminofen – Feuer und Flamme für mehr Gemütlichkeit

Das Heizen mit Holz in der kalten Jahreszeit verbreitet wohlige Wärme, tut der Seele gut und spart auch noch Heizkosten. Wohnfreude zeigt Ihnen, wie Sie sich mit einem Kaminofen Ihr kleines persönliches Stück vom Glück nach Hause holen.

Ein Kaminofen spendet wohlige Wärme.

Gemütlichkeit pur: Das knisternde Feuer im Kaminofen verbreitet eine angenehme Wärme.

Foto: Skantherm

Die Flammen flackern beruhigend, das Holz knistert und knackt auf seine unvergleichliche Art – der Faszination des Feuers im Kaminofen kann sich kaum jemand entziehen. Nicht umsonst steht bei vielen Haus- und Wohnungseigentümern ein eigener Kaminofen ganz oben auf der Wunschliste. Der Brennstoff Holz übt darüber hinaus seine ganz eigene Anziehungskraft auf viele Menschen aus. Schließlich kann man sich mit Brennholz selbst versorgen und fühlt sich der Natur beim Schlagen von Kaminholz wieder ein Stückchen näher. Zudem schont das Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen die Umwelt. Damit auch Sie schon bald das erste Feuer im eigenen Kaminofen entfachen können, haben wir für Sie einige grundlegende Fragen beantwortet.

 

Kann ich mit einem Kaminofen Heizkosten sparen?

Neben der wohligen Wärme und Behaglichkeit ist die Möglichkeit, mit einem Kaminofen Heizkosten in der kalten Jahreszeit einzusparen, ein weiterer Grund, sich einen Kaminofen zu kaufen. Allerdings hängt das mögliche Einsparpotenzial bei den Heizkosten von vielen unterschiedlichen Faktoren wie etwa Holzpreis, Schnitt der Wohnräume oder Wirkungsgrad des Kaminofens ab. Zudem spielt auch die Preisentwicklung von Öl und Gas eine wichtige Rolle. Hier unterliegen die Preise starken Schwankungen. Fragt man einen Fachmann, so erhält man die Auskunft, dass sich zwischen 10 und 30 Prozent der Heizkosten einsparen lassen. Um die 30 Prozent zu erreichen, müsste allerdings die komplette Wohnfläche mit dem Kaminofen beheizbar sein. Wer sich zudem selbst mit Brennholz versorgen möchte, kann zusätzliche Kosten einsparen. Der Gang zur nächsten Försterei zum Holzschlagen dürfte sich in jedem Fall lohnen.

 

Brauche ich eine Genehmigung für einen Kaminofen?

Für das Aufstellen eines freistehenden Kaminofens benötigen Sie keine Baugenehmigung. Sie müssen die Feuerstätte allerdings vom zuständigen Bezirksschornsteinfeger prüfen und genehmigen lassen.

 

Was muss ich wissen, bevor ich einen Kaminofen kaufe?

Bevor Sie auf die Suche nach dem passenden Modell gehen, sollten Sie sich Folgendes überlegen:

 

  • Welche Aufgabe soll der Kaminofen übernehmen – für eine gemütliche Atmosphäre sorgen oder als Haupt- oder Zusatzheizung dienen? Soll er nur den Aufstellraum oder mehrere Räume heizen? Mit diesen Angaben kann die benötigte Heizleistung ermittelt werden.
  • Wo soll der Kaminofen stehen? Die Position sollte zum Heiz- beziehungsweise Raumkonzept passen.
  • Welche Art von Kaminofen kommt infrage?
  • Sind alle Voraussetzungen für eine Installation des Kaminofens erfüllt oder müssen Sie noch nachrüsten?

 

Unser Tipp:

Wenn Sie sich bereits erste Gedanken gemacht haben, sollten Sie für die konkrete Planung unbedingt einen Schornsteinfeger mit ins Boot holen. Einen Experten in Ihrer Nähe finden Sie hier. Er prüft die Gegebenheiten vor Ort und schaut, ob ein Anschluss an den Schornstein – wenn vorhanden – möglich ist. Zudem kann der Schornsteinfeger wertvolle Tipps zur Auswahl sowie zum Einbau geben. Er sagt Ihnen zum Beispiel, ob ein raumluftunabhängiger Kaminofen nötig ist oder sich in Ihrem Fall ein wasserführendes Modell lohnt. Schließlich steht eine Vielzahl unterschiedlicher Systeme zur Wahl.

Welches Modell passt zu Ihnen?

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Einen einfachen Kaminofen aus dem Baumarkt gibt es schon für rund 300 Euro. Mit Abstrichen bei der Verarbeitung und einem schlechten Wirkungsgrad bei der Wärmeleistung ist bei solchen Modellen aber zu rechnen. Für einen Qualitätsofen aus dem Fachhandel, der auch zum Heizen geeignet ist, fallen Investitionen von rund 1.500 Euro bis zu 4.000 Euro an. Für einen Designer-Kaminofen können es gut und gern 8.000 Euro und mehr werden. Hinzu kommen noch die Kosten für den Anschluss des Kaminofens. Ist bereits ein Kaminabzug vorhanden, ist nur noch eine Kernbohrung für unter 100 Euro für den Anschluss notwendig. Stellt der Schornsteinfeger fest, dass der Kaminabzug Mängel aufweist, muss zusätzlich ein Edelstahlrohr für mehrere Hundert Euro installiert werden. Aber selbst wenn kein Kaminabzug vorhanden ist, können sich die Eigentümer den Traum vom eigenen Kaminofen erfüllen. Dafür wird ebenfalls ein Edelstahlrohr benötigt, das an der Außenwand montiert wird. Hier können je nach Ausführung und Montageaufwand mindestens 1.000 Euro dazu kommen.

 

Worauf muss ich beim Kauf eines Kaminofens achten?

Optik, Qualität und Funktionalität sind die großen drei, auf die es beim Kaminofenkauf ankommt. Kaminöfen gibt es in unzähligen Varianten. Für welche Kaminofen-Optik Sie sich entscheiden, ist allein Ihrem Geschmack überlassen.

Wer lange Freude am Flammenspiel haben möchte, sollte auf gute Qualität achten. Schauen Sie sich den Ofen genau an: Wirkt er stabil? Wie ist der Feuerraum beschaffen? Schließt die Tür gut? Vergewissern Sie sich außerdem, dass er nach DIN EN 13240 zugelassen ist und das CE-Zeichen trägt. Tipp: Im Fachhandel hilft man Ihnen auch gern beim Qualitäts-Check.

In der Regel überzeugt ein Kaminofen von hoher Qualität auch mit guten Brenneigenschaften und einfacher Handhabung. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte vor dem Kauf im Fachhandel die wichtigsten Werte erfragen und Funktionen vor Ort ausprobieren. Klären Sie, ob der Kaminofen die ideale Heizleistung für Ihren Raum aufweist. Erfragen Sie, wie effizient er heizt und wie viel und welchen Brennstoff er verbraucht. Lassen Sie sich auch zeigen, wie die Ascheentsorgung und die Bedienelemente für Luftzufuhr o. Ä. funktionieren. Gut zu wissen: Manche Fachhändler führen ihre Kaminöfen auch im Betrieb vor.

Welche Vorbereitungen muss ich zu Hause treffen?

  •  

    Luftzufuhr sichern 

    Damit das Feuer brennen kann, braucht es Sauerstoff. In der Regel zieht ihn sich der Kaminofen aus der Raumluft. In sehr dicht isolierten Gebäuden oder solchen mit kontrollierter Wohnraumlüftung besteht die Gefahr, dass nicht genügend Frischluft nachkommt. Dann sollte unbedingt ein externer Luftanschluss sichergestellt werden und ein raumluftunabhängiger Kaminofen gewählt werden.

  •  

    Abzug installieren  

    Für den Betrieb eines Kaminofens müssen Sie den Rauchabzug gewährleisten. In der Regel funktioniert der Abzug über einen Zugang zu einem intakten Schornstein. Beim Neubau können Sie diesen direkt einplanen oder Sie müssen nachrüsten. Die gängigste Möglichkeit: die Installation eines Abgasrohrs oder Edelstahlschornsteins entlang der Hauswand. Auch in dieser Angelegenheit berät Sie Ihr Schornsteinfeger.

  •  

    Brandschutz beachten  

    Brennbare Materialien wie Vorhänge oder Möbel dürfen sich nicht direkt neben dem Kaminofen oder Kaminofenrohr befinden. Achten Sie auf einen Mindestabstand von mindestens 40 Zentimetern. Auch der Fußboden sollte geschützt werden, denn beim Entfachen des Feuers oder beim Nachlegen von Scheiten können Funken fliegen. Bei Steinböden kein Problem – aber Parkett, Laminat oder Teppichböden könnten Feuer fangen. Eine spezielle Bodenplatte aus Metall oder Glas schützt aber davor.

  •  

    Prüfung veranlassen 

    Bevor Sie Ihren Kaminofen einweihen können, muss er vom Schornsteinfeger abgenommen werden. Bei der sogenannten Feuerstättenschau geht es neben der Brandsicherheit auch um die Einhaltung von Umweltschutzauflagen.

Wichtig ist: Ohne fachliche Beratung sollte keine Entscheidung über den Kauf eines Kaminofens getroffen werden. Setzen Sie sich zum Beispiel zunächst mit Ihrem örtlichen Schornsteinfeger in Verbindung. Er kann Sie direkt vor Ort bei wichtigen Fragen um den Kaminofeneinbau beraten. Für die Finanzierung des Kaminofens gibt es zudem spezielle Kreditangebote regionaler Banken, die Sie ausführlich bei der richtigen Finanzierung beraten und über staatliche Förderprogramme informieren.

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Foto: iStock (MargarytaVakhterova)

Auch wenn der Weg lang erscheint, es viel zu entscheiden und zu planen gibt, bis endlich das erste Feuer im Kaminofen knistert: Es lohnt sich in jedem Fall. Schon das Schlagen von Brennholz weckt die erste Freude. Und was gibt es dann Schöneres, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, als sich drinnen mit Familie oder Freunden am eigenen Kaminofen aufzuwärmen. Die Hektik des Alltags spielt in solchen Momenten keine Rolle mehr und alle genießen die unvergleichliche Atmosphäre in den eigenen vier Wänden.

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