Wer zahlt eigentlich bei Unwetterschäden?

Vollgelaufene Keller, abgedeckte Dächer und Carports, kaputte Fensterscheiben, beschädigter Hausrat – wo Naturgewalten wie Stürme, Starkregen, Hagel und Gewitter ihre zerstörerische Kraft entfalten, nimmt das gemütliche Zuhause immer öfter schweren Schaden. Wie können sich Eigentümer vor diesen Risiken schützen? Und welche Versicherungen kommen eigentlich für welche Unwetterschäden auf?

Unwetter entfalten zerstörerische Kraft
Die Kosten von Sturmschäden fallen immer höher aus
Schön, wenn das Eigenheim gut geschützt ist

Schäden durch Unwetter fallen immer höher aus

Fotos: Shutterstock (Noam Amonn, Sergey Nivens, stockphoto-graf

Naturkatastrophen und schwere Unwetter haben in den vergangenen Jahren milliardenschwere Schäden verursacht. Da die Schäden im Extremfall existenzbedrohend sein können, ist Eigenvorsorge unumgänglich. Aufgrund der Klimaerwärmung rechnet der Deutsche Wetterdienst in Zukunft mit mehr Stürmen, extremen Regenfällen und Hitzewellen. Erst im Mai 2018 haben Starkregen und Stürme schwere Schäden in vielen Teilen Norddeutschlands hinterlassen, besonders das östliche Hamburg stand in großen Teilen unter Wasser. Das extreme Wetterjahr 2018 soll laut Experten schon ein Vorgeschmack darauf sein, was uns in den kommenden Jahren vom Wetter her droht.

 

Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft sind sich in Deutschland jedoch rund 90 Prozent der Hauseigentümer nicht über die Risiken von Naturgefahren bewusst und schätzen diese für sich selbst als gering ein. Als Folge davon sind 59% Prozent der deutschen Häuser nicht gegen Überflutungen durch Starkregen oder Hochwasser gesichert (Quelle: DEVK-Versicherungen).

 

Jeden kann es treffen

Eines steht jedoch fest: Stürme, Hagel, Blitz und Donner können jederzeit zuschlagen und jeden unerwartet treffen – vom mit Schlammwasser vollgelaufenen Keller bis hin zum abgedeckten Dach oder Brandschaden durch Blitzeinschlag. Doch wer trägt die zum Teil enorm hohen Kosten, wenn Unwetter eine Spur der Zerstörung im Eigenheim hinterlassen? Es kommt darauf an, wie Sie versichert sind! Wenn zum Beispiel durch orkanartige Böen die Schindeln vom Dach gerissen werden oder das Gebäude durch einen entwurzelten Baum stark beschädigt wird, kommt die Wohngebäudeversicherung für diese Schäden auf. Doch nur dann, wenn der Sturm mindestens Windstärke 8 hatte. Hagelschäden an Fenstern sind ebenfalls, auch ohne zusätzliche Glasversicherung, über die Wohngebäudeversicherung abgedeckt. Nicht jedem ist jedoch bekannt, dass auch eine Vielzahl an Naturgefahren nicht automatisch über die Wohngebäudeversicherung gedeckt ist. Hier braucht es die Naturschadenversicherung, bei einigen Versicherungen auch Elementarschadenversicherung genannt.

Unwetterschäden: die wichtigsten Versicherungen und was sie übernehmen

 

Wohngebäudeversicherung:

Abdeckung aller klassischen Risiken, denen eine Immobilie ausgesetzt ist, wie Feuer-, Leitungswasser, Sturm- und Hagelschäden.

 

Hausratversicherung:

Schutz vor finanziellen Folgen leitungswasser- und brandbedingter Schäden Ihres Hausrats, wie zum Beispiel Möbel, Auslegeware, Kleidung, teure Unterhaltungselektronik und Elektrogeräte.

 

Haftpflichtversicherung:

Tritt für Schäden an Dritten ein, für die Sie sonst selbst haften müssten. Wenn zum Beispiel ein Baum in Ihrem Garten von Sturmböen entwurzelt wird und auf das Auto des Nachbarn stürzt, zahlt Ihre Haftpflichtversicherung die Entschädigung an den Fahrzeugeigentümer. Ebenfalls gedeckt sind Personenschäden durch umherfliegende Gegenstände.

 

Naturgefahrenversicherung (Elementarschadenversicherung):

Eine Elementarschadenversicherung übernimmt die Aufwendungen, die in Folge von Überschwemmungen und Erdrutschen entstehen. Häufig anfallende Elementarschäden sind zum Beispiel Wasserschäden durch Starkregen oder Überschwemmungen, Rückstau oder Hochwasser.

Der richtige Schutz gegen Naturgefahren

Der richtige Schutz gegen die Naturgefahren

Bauliche Maßnahmen: Rückstau-Sicherung im Abwasserrohr sowie Schutzmaßnahmen an Gebäuden gegen eindringendes Wasser.

 

Wohnliche Maßnahmen: Wertvollen Hausrat nicht im Keller lagern. Im Keller möglichst keinen Hausrat oder volle Kartons direkt auf dem Boden lagern, sondern besser höher lagern auf Paletten oder in Metall-Regalen, damit beim Eindringen von Nässe alles trocken bleibt.

 

Versicherungstechnische Maßnahmen: Eine Elementarschadenversicherung (Naturgefahrenversicherung) kann im schlimmsten Fall finanzielle Härten vermeiden.

Der richtige Schutz gegen Naturgefahren

Foto: iStock/corbac40

Achtung: Die Leistungen variieren stark von Versicherung zu Versicherung und richten sich auch danach, welcher Tarif gewählt wurde. Auch die Höhe einer möglichen Selbstbeteiligung im Schadensfall ist sehr verschieden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, empfiehlt es sich auf jeden Fall, Ihren Versicherungsschutz rechtzeitig zu überprüfen!

Kostenrisiken durch Naturgefahren steigen: Eigenvorsorge ist extrem wichtig

Gut zu wissen: Wer auf private Vorsorge durch eine Elementarschadenversicherung verzichtet, hat im Katastrophenfall keinen Anspruch auf staatliche Hilfen für den entstandenen Elementarschaden.

 

Als Eigentümer eines Eigenheims sollten Sie unbedingt auf Nummer sicher gehen: Informieren Sie sich bei Ihrer Versicherung darüber, wie Sie sich zuverlässig vor den finanziellen Folgen von Unwetterereignissen und Naturkatastrophen schützen können. Oftmals muss die Elementarschadenversicherung als zusätzliches Versicherungspaket abgeschlossen werden.

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Ihre Vorteile beim Schutz vor finanziellen Schäden

Bei der DEVK Versicherung ist der Elementarschadenschutz (Naturgefahrenversicherung) seit einigen Jahren sowohl in der Wohngebäudeversicherung als auch in der Hausratversicherung als optionaler Baustein bereits enthalten! Tipp: Als Sparda-Bank-Kunde genießen Sie bei der DEVK Versicherung besonders günstige Spezialtarife, können aktuelle Angebote, Produktinformationen und Tarife der DEVK Versicherung im Internet auf www.sparda-hh.devk.de abrufen und Versicherungen einfach online abschließen – von der Haftpflichtversicherung bis hin zur Elementarschadenversicherung.

Mit Unterstützung der Sparda-Bank Hamburg eG

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