Tiny House im Trend: Minihäuser erobern die Großstädte

Knapper Wohnraum, hohe Quadratmeterpreise – gerade in den Großstädten suchen viele Menschen nach alternativen Wohnformen und der Möglichkeit, nachhaltig zu leben. Auf kleinstem Raum bieten Tiny Houses genau dieses besondere Wohn- und Lebensgefühl.

Klein, aber fein: ein Tiny House von seiner schönsten Seite

Modernes Design auf kleiner Fläche: Ein Tiny House hat seinen Bewohnern viel zu bieten

Fotos: coodo by LTG Lofts to go | Arnt Haug

Die Mieten und Grundstückspreise in Deutschland steigen von Jahr zu Jahr weiter an. Insbesondere in Großstädten wie Hamburg wird bezahlbarer Wohnraum immer knapper und vor allem teurer. Aber auch die Art und Weise des Wohnens hat sich in den letzten Jahren verändert: Die Großfamilie, die gemeinsam unter einem Dach leben möchte, gibt es nur noch selten. Singles, Alleinerziehende und Paare ohne Kinder gehören zu der Vielzahl an Menschen, für die ein großes Einfamilienhaus mit 100 qm und mehr einfach zu groß ist.

 

Große Freiheit auf kleinem Raum

Wer nicht in einer überteuerten Mietwohnung wohnen möchte und kein Einfamilienhaus braucht, sich jedoch vorstellen kann, nachhaltig auf kleinstem Raum zu wohnen, für den wäre ein „Tiny Haus“ wohl genau das Richtige. Der Begriff „tiny house“ – übersetzt aus dem Englischen: „winziges Haus“ – ist ein neuer Wohntrend aus Amerika, der auch in Deutschland schon viele Anhänger gefunden hat. Trotz der kleinen Größe enthalten Tiny Houses zum selber bauen alles, was man zum Wohnen braucht: ein Dach über dem Kopf, einen Schlafplatz, eine Küche, ein Badezimmer mit Dusche, einen Aufenthaltsraum und Fenster. Sogar Mini-Terrassen sind oft mit integriert. Und das alles auf kleinstem Stellplatz.

 

Weniger ist hier mehr

Tiny Houses stehen für ein neues, besonderes Wohn- und Lebensgefühl: Nachhaltig leben auf kleinstem Raum macht verschiedenste Einschränkungen notwendig. Viele Menschen erleben gerade das jedoch als Befreiung. Man besitzt weniger unnötige Dinge, hat weniger Aufwand und deutlich weniger Lebenshaltungskosten.

Ein Tiny House braucht nicht viel Platz und passt fast überall hin
Auch von innen bietet ein Tiny House alles, was man braucht

Tiny Houses füllen kleinste Lücken: Ein Grundstück von ca. 200 Quadratmetern Fläche reicht aus.

Auch von innen bietet ein Tiny House alles. An der gemütlichen Küchenzeile macht das Kochen Spaß.

Hier muss niemand auf Annehmlichkeiten verzichten
Das Minihaus von Fincube setzt schöne architektonische Akzente

Mit wenig Platz maximalen Wohnraum schaffen: Hier muss niemand auf Annehmlichkeiten verzichten.

Klein, aber ein echter Hingucker: Das Minihaus von Fincube setzt schöne architektonische Akzente.

Fotos: epr/SmartHouse GmbH, Fincube, iStock (Hollandfoto, vicnt)

Smart, trendy, mobil: Tiny Houses

Wie groß ist eigentlich ein Tiny House? Die meisten haben eine Wohnfläche zwischen 15 und 45 Quadratmetern. Die kleinen angesagten Häuser findet man aus Holz, aus Kunststoff oder aus Stein mit Glas. Einige sehen aus wie eine rustikale Blockhütte, andere muten fast futuristisch an, wie eine Kugel, ein Ei oder Kubus. Der Fantasie scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Manch einer nutzt sein Tiny House als Ferienhaus oder als alleinigen festen Wohnsitz. Aber auch als Hobby-Raum, schwebendes Baumhaus oder als Tiny House auf Rädern wurden die Mini-Häuser schon gesehen. Die alternativen Minihäuser lassen sich auf Wunsch komplett durchdacht mit moderner, smarter Technik ausstatten und bieten viel Wohlfühl-Komfort. Einige Tiny-Häuser verfügen auch über eine Solaranlage und Regenwasser-Auffanganlage, so dass man energieautark darin leben kann. Alles in allem kann man sagen: Die kleinen Häuser erfüllen ganz individuell das wachsende Bedürfnis vieler Menschen in unserer Gesellschaft, einfacher und nachhaltiger zu leben.

 

Kosten sparen – Minihäuser bieten große Vorteile

Einer der größten Vorteile der kleinsten Häuser ist, dass man als Bauherr viel Geld sparen kann. Zum einen sind die Baukosten dank der kleinen Wohnfläche deutlich niedriger als bei einem klassischen Einfamilienhaus. Zum anderen braucht man auch nur ein kleineres Grundstück, womit sich auch deutlich Kosten einsparen lassen. Tiny Houses sind gut fürs Portemonnaie und ökologisch sinnvoll für die Umwelt: Der kleinere Wohnraum spart hohe Heizkosten ein. Der Hang zum Minimalismus kann hier voll ausgelebt werden, denn auf kleinstem Raum beschränkt man sich nur auf das Wesentliche und befreit sich von unnötigem Ballast. Für Staubfänger und Trödelkram gibt es keinen Platz. Ein großer Vorteil ist auch: Das Suchen von Dingen, das Putzen und die Hausarbeit gehen viel schneller von der Hand. Das schenkt den Bewohnern wichtige Lebenszeit für andere Dinge.

 

Und was kostet ein Tiny House?

Der Preis für einen Tiny House Fertig-Bausatz variiert. Einige Modelle sind schon ab 25.000 Euro erhältlich, andere kosten um die 60.000 Euro – je nach Modell und Ausführung. Bezugsfertige, vollautarke Modelle sind teurer und liegen oft zwischen 90.000 und 150.000 Euro. Wer den Innenausbau in Eigenregie übernimmt, kann noch einiges an Geld sparen.

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Foto: iStock/littlehenrabi

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