So geht's: Gemüse für Fensterbank,
Balkon und Terrasse

Was früher Menschen mit eigenem Garten vorbehalten war, wird heute auch in Großstädten mit Liebe und Leidenschaft zelebriert. Auf Terrassen und Balkonen, ja selbst auf der kleinsten Fensterbank findet sich Platz, um mit frischem Grün und leckeren Früchten zu erfreuen.

Auf kleinstem Raum wird so viel Platz wie möglich für Gemüse auf dem Balkon geschaffen.
mit praktischen Systemen horizontal pflanzen

Vertikal pflanzen: Auf kleinstem Raum wird so viel Platz wie möglich für Grünes geschaffen.

Fotos: frechverlag

Frisches Gemüse aus dem eigenen Anbau schmeckt nicht nur gut. Gemüse selbst anzubauen bringt Spaß und sieht obendrein auch richtig gut aus. Gemüse anzubauen ist nicht schwer – überraschend viele Gemüsearten wachsen im Topf oder im Balkonkasten genauso gut wie im Gemüsebeet. Wichtig ist, dass man sich nicht zu viel auf einmal vornimmt und Lust auf Gärtnern sowie Freude am Einrichten und Gestalten mit Pflanzen hat.

 

Als Gemüse-Anfänger beginnt man am besten mit bewährten Klassikern wie Kräutern, Tomaten, Pflücksalaten, Karotten oder auch Erdbeeren. Diese gedeihen auch ohne große Expertise und auf engstem Raum. Wer etwas mehr Platz zur Verfügung hat, kann auch Kartoffeln und sogar Obstbäume auf dem Balkon kultivieren.

 

Gärtnern in der Vertikalen

Auf Balkonen kommen vor allem Kästen, Kübel und  Körbe zum Einsatz. Wer diese kreativ anordnet, kann auch auf engstem Raum einen vollwertigen Gemüsegarten anlegen. Dem Erfindungsgeist sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Und wenn man in der Fläche begrenzt ist, dann gärtnert man einfach von unten nach oben! Zum Beispiel mit einem Salatbaum. Mithilfe eines Rohres lässt sich Salat auch auf engstem Raum anbauen: Eine praktische Anleitung dazu gibt es auf dem Blog Attensaat. Hier findet sich auch eine Anleitung für die plastikfreie Bambus-Variante des Salatbaums.

 

Auch Wände und Geländer lassen sich nutzen. Mithilfe von Pflanztaschen verwandeln sich die Balkonwände in vertikale Gärten. Pflanztaschen gibt es im Handel in den unterschiedlichsten Formaten und Ausführungen. Wer Lust, Zeit und etwas handwerkliches Geschick hat, kann diese auch recht einfach selbst herstellen. Dann einfach Salate, Kräuter oder essbare Blumen wie zum Beispiel Kapuzinerkresse einsetzen – und schon haben Sie eine essbare Wand auf dem Balkon. Achtung: Wenn Sie zur Miete wohnen, sprechen Sie sich besser mit dem Vermieter ab, bevor Sie Änderungen an der Fassade vornehmen, und bohren Sie lieber nicht drauf los!

 

Eine gute Alternative ist ein Palettengarten, denn dabei bleibt die Wand unangetastet. Mit wenig Aufwand lässt sich die alte Palette aus dem Keller in ein grünendes Kräuterregal verwandeln. Auch Salate oder Sommerblumen eignen sich für den Anbau in „Etagen“.

 

Kartoffeln aus dem Sack

Wer einen großzügigen Balkon oder gar eine schöne Terrasse hat, kann sich einen vertikalen Kräuterturm anlegen, der zudem dekorativ ist. Eine Bauanleitung gibt es bei „Zum Mitnehmen bitte!“

 

Auch Kartoffeln lassen sich hervorragend auf dem "Balkongut" ziehen. Beliebt sind hierfür insbesondere die sogenannten Kartoffelsäcke, doch eigentlich lässt sich als Pflanzgefäß so ziemlich alles nutzen, wo ordentlich viel Erde hineinpasst. Ob große Eimer, Kisten oder ausrangierte Einkaufstaschen: Ziehen lassen sich die Knollen aus praktisch jeder unbehandelten Kartoffel. Auf dem Blog Mauerblumen gibt es eine Anleitung.

 

Noch ein Tipp für Innenräume: Wenn Fensterbänke schon vollgestellt sind, können Upside- down-Gefäße eine tolle Lösung sein. Diese hängen von der Decke herunter und lassen sich zum Beispiel mit Kräutern bestücken. Positiver Nebeneffekt: Die Küche duftet wunderbar.

der hängende Kräutergarten passt auch in kleine Küchen

Fotos: frechverlag

Durch geschickte Raumnutzung peppt ein hängender Kräutergarten jede Küche auf.

Brauchen Sie noch mehr Inspiration?

Buchtipp "Vertikal pflanzen"

Weitere tolle Ideen gibt es in dem Buch „Vertikal pflanzen“ aus dem Topp Verlag. Neben schönen Bildern gibt es auf den 96 Seiten praktische Tipps, wie Sie die besonderen Pflanzgefäße ganz einfach selbst bauen können. Auch wer es lieber blumig mag, kommt hier auf seine Kosten. Die Pflanzgefäße lassen sich nämlich auch mit Geranien, Primeln oder Rosen bestücken. So entstehen duftende Gärten oder gerahmte, lebendige Kunstwerke. Hinweise zur richtigen Pflege und Pflanzenwahl runden das Kreativbuch ab.

Was Sie noch interessieren könnte

Das Abc der Dachdämmung

Wer das Dachgeschoss ausbaut, muss gesetzliche Vorgaben beachten und das heißt vor allem: Eine gute Dachdämmung. Mehr …

Handwerkerkosten absetzen

Immobilien brauchen Pflege. Dafür lassen sich Handwerkerrechnungen gut von der Steuer absetzen. Was dabei wichtig ist.  Mehr …

6 Tipps gegen Schimmel

Im Alltag gerät schnell zu viel Feuchtigkeit in die Raumluft. Wie das Raumklima angenehm und die Wände schimmelfrei bleiben. Mehr …

Mit Unterstützung der Sparda-Bank Hamburg eG

Wohnen & Einrichten

Podcasts

Bauen & Modernisieren

Energie & Effizienz

Tipps & Service

Sarahs Wohntagebuch

Anzeige

Besuchen Sie die Sparda-Bank

Verpassen Sie nichts und nutzen Sie Ihre Chance bei tollen Gewinnspielen der Sparda-Bank Hamburg. Schauen Sie auf unserer Facebook-Seite vorbei.