Blockheizkraftwerk – Energiekosten spürbar senken

Wer nicht nur Wärme, sondern auch Strom dezentral Zuhause produziert, spart

Energiekosten und schont das Klima. Zusätzlich unterstützt der Staat den Betrieb des eigenen Blockheizkraftwerks mit finanziellen Zuschüssen.

Ist der Verbrauch noch im grünen Bereich? Der Energieausweis gibt Auskunft.

Ein Blockheizkraftwerk funktioniert wie ein Verbrennungsmotor und produziert dabei Strom. Das Besondere daran: Das BHKW nutzt zusätzlich die Abwärme des Motors, die bei diesem Vorgang entsteht. Mit ihr kann Wasser erhitzt und das Eigenheim beheizt werden.

Foto: HMC/Hamburg Energie

Wer wünscht sich das nicht: Sich einfach selbst mit Strom und Wärme in den eigenen vier Wände versorgen und dabei unabhängig vom lokalen Energieanbieter sein? Mit dem Einbau eines sogenannten Mini-Blockheizkraftwerks (BHKW) in den eigenen Keller lässt sich dieser Wunsch wirtschaftlich und umweltfreundlich in die Tat umsetzen. Die kompakte Anlagen arbeitet nach dem bereits 70 Jahre alten Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK): Ein Verbrennungsmotor treibt einen Generator zur Stromerzeugung an.

 

Bei diesem Prozess entsteht Wärme, die über Wärmetauscher ausgekoppelt und für Heizung und Warmwasser genutzt wird. Da Strom und Wärme genau dort entstehen, wo sie auch verbraucht werden, treten nur minimale Übertragungsverluste auf. Damit kann sich die Energiebilanz eines Mini-BHKW sehen lassen: Rund 65 Prozent des eingesetzten Brennstoffs werden in Wärme umgewandelt, 25 Prozent entfallen auf die Stromerzeugung, und nur 10 Prozent gehen als Abwärme verloren. Insgesamt können effiziente Wirkungsgrade von 90 Prozent und mehr erzielt werden.

 

Energiekosten spürbar senken

Das macht sich bezahlt: Der Einbau kann die Energiekosten im Eigenheim um bis zu 40 Prozent senken. Hinzu kommt, dass der Staat den KWK-Betrieb finanziell kräftig unterstützt: Für jede produzierte Kilowattstunde (kWh) Strom gibt es aktuell 4 Cent. Und sollte die Anlage mehr Strom erzeugen als verbraucht wird, lässt sich der Überschuss in das öffentliche Netz einspeisen. Dafür gibt es 8 Cent/kWh (Stand: 1. Januar 2016, KWK-Gesetz 2016).

 

Auch beim Kauf der Anlage gibt der Staat Geld dazu. Im Rahmen des „Mini-

KWK-Impulsprogramms“ erhalten Käufer neben einer Basisförderung zusätzliche Boni für den Erwerb besonders effizienter Anlagen. Die genauen Förderrichtlinien für die jeweiligen Anlagen und die Höhe der Zuschüsse erfährt man beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de). Förderungen für Mini-BHKW gibt es zudem im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Programms der KfW Bankengruppe. Wichtig: Das Geld muss hier immer vor dem Kauf der Anlage beantragt werden.

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