Mein Wohntagebuch: Alles in schönster Ordnung

Wenn es nur 2 Minuten dauert, sollte man es direkt weg räumen.
Dann ist es auch leichter Ordnung dauerhaft aufrecht zu erhalten.
Mein klassischer und zeitloser Einrichtungsstil hilft mir beim Ordnung halten.

Weniger ist mehr! Versuche, eine Grundordnung zu schaffen. Dann hast du dein Chaos im Griff.

Alle Fotos: Sarah Ramroth

Unsere

Bloggerin

Gastbeitrag von Wohn.glück Bloggerin Sarah

Hej!

 ich bin Sarah und blogge seit Dezember 2017 auf wohn.glück über Interior- und Lifestylethemen. Auf meinem Blog kombiniere ich die Liebe zu Hamburg mit meiner Leidenschaft für Inneneinrichtung.

 

Für Wohnfreude.de berichte ich einmal im Monat über aktuelle Hamburger Trends rund ums Wohnen,
Einrichten und Dekorieren.
Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

Eure Sarah

Neulich habe ich die ersten Vögel zwitschern gehört. Dabei wurden die letzten Wochen eigentlich hauptsächlich von ungemütlichem Regen und dem Drang, sich Zuhause einzukuscheln dominiert. Doch dieses besagte Vogelgezwitscher hat einen Schalter in mir umgelegt. Der Wunsch nach den ersten warmen Frühlingstagen, an denen man sich länger draußen aufhalten kann, ist gewachsen. Damit allerdings nicht genug. Die Vorboten des Frühlings haben zusätzlich mein inneres Aufräum-Monster aus dem Winterschlaf erwachen lassen. Der Drang, die Wohnung und den Kleiderschrank einem Frühjahrsputz zu unterziehen, hat sich breit gemacht. Leichtigkeit, sowohl in der Wohnung als auch im Schrank, steht nun ganz oben auf meiner Wunschliste.

 

Doch wie bekommt man das am besten hin, ohne direkt in Panik zu verfallen, weil man nicht weiß, wohin mit dem aussortierten Kram? Klar, die Abstellkammer als Versteck geht immer. Getreu dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“, lässt es sich sicherlich ganz gut leben. Ich habe allerdings über die letzten Jahre versucht, eine Grundordnung zu schaffen, so dass gar kein allzu großes Chaos entstehen kann. Aber wie du gerade schon merkst, die Formulierung „über die letzten Jahre“ lässt erahnen, dass das nicht mal eben so passiert ist. Wie ich das hinbekommen habe? Das verrate ich dir nur allzu gerne.

 

Lass das Chaos gar nicht erst einziehen!

Wer kennt ihn nicht, den berüchtigten Stapel aus Klamotten oder Unterlagen, der einen durch die Wohnung begleitet und einfach nicht kleiner werden möchte. Ich habe mal den Tipp gehört „Wenn es nicht länger als 2 Minuten dauert, räume es direkt weg“. Anstatt die Klamotten einfach über den Stuhl zu werfen, solltest du sie lieber direkt in den Wäschekorb schmeißen oder wieder in den Schrank hängen. Mir hat es geholfen, Dinge direkt wegzuwerfen, die einfach irgendwo rumlagen und nicht gebraucht wurden. Damit komm ich auch schon zu meinem nächsten Tipp.

Wer kennt es nicht: Der Sessel der mal schnell zur Ablage wird.
So weit lasse ich es nicht kommen und räume direkt alles ordentlich zusammen.

Zwei gut investierte Minuten: Ich räume lieber gleich auf, bevor es richtig unordentlich wird.

Behalte nicht alles!

Hört sich doch ganz simpel an, oder? Ich weiß allerdings aus eigener Erfahrung, dass dieser Punkt nicht der einfachste ist. In diesem Zusammenhang erwähne ich meist, dass ich früher richtig gut darin war, Tüten aufzubewahren, weil ich dachte, irgendwann brauche ich die bestimmt nochmal (spätestens bei meinem nächsten Umzug). Das ist totaler Quatsch! Sammle solche Sachen gar nicht erst an! Pack dir z.B. lieber einen Beutel in die Tasche, den du immer bei dir trägst, sodass du auch beim nächsten Einkauf keine neue Tüte benötigst (über den Umweltaspekt brauchen wir in dem Fall gar nicht reden). Dasselbe gilt für Kugelschreiber. Teste lieber mal, welche wirklich noch funktionieren ;).

 

In Bezug auf Möbel, Dekoartikel und Klamotten merke ich immer, dass der Zeitpunkt kommt, mich von ihnen zu trennen, wenn ich sie aus meinem direkten Blickfeld entferne. Landet etwas davon im Keller, weiß ich, dass die Lebensdauer in meinem Zuhause bald vorbei ist. Sammle sie also gar nicht erst über die Jahre an, sondern trenne dich lieber direkt davon und verkaufe sie über Kleiderkreisel oder Ebay Kleinanzeigen oder noch besser: Stell dich damit auf einen Flohmarkt in deiner Nähe, da siehst du, dass das Teil in gute neue Hände kommt!

 

Für ein neues Teil muss ein Altes weichen!

Wie viele Streifenshirts oder schwarze Jeans braucht man wirklich? Ehrliche Antwort, bitte! Genau diese Frage hat mich irgendwann dazu gebracht, mich von einem alten Teil zu trennen, sobald ich etwas Neues gekauft habe. Denn sind wir realistisch: Man zieht einfach nicht fünf Streifenshirts an! Schließlich greift man doch immer zu dem Lieblingsshirt. In Bezug auf Deko versuche ich schon lange in klassisches und zeitloses Design zu investieren. Ich wechsle lieber häufiger die Blumen, als die Vasen ;)

Flohmarkt

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Foto: Shutterstock/Photographee.eu

Je nach Inhalt werden sie neu zum leben erweckt!
In meiner Wohnung finden sich vor allem klare Strukturen wieder!

Klassisch und zeitlos eingerichtet: Mein Wohnstil macht es mir leicht, Chaos zu vermeiden.

Denk darüber nach, warum du dich von bestimmten Dingen nicht trennen kannst!

Erinnert dich der Pullover an einen tollen Tag, aber eigentlich ziehst du ihn gar nicht mehr an? War der Sessel vom Flohmarkt ein Schnäppchen, aber eigentlich magst du ihn nicht mehr besonders? Die Story in dem Buch war toll, aber wie wahrscheinlich ist es, dass du das Buch noch einmal liest?

Kommen dir solche Gedanken bekannt vor? Ich kann dir dazu Folgendes raten: Wenn der Tag so toll war, brauchst du keinen Pullover, um dich daran zu erinnern. Und sieh es doch so: Angenommen du trauerst dem Sessel hinterher, dann nimm es doch als Challenge, einen noch tolleren zu finden, der dir auch aktuell gefällt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sich ab und an aufgrund von Erinnerungen zu sehr an Dinge klammert und dann feststellt, dass man sie auch eigentlich nicht vermisst, wenn sie weg sind.

Mein Fazit Denkst du dir jetzt, dass sich das ja alles schön und gut anhört, aber gar nicht so leicht umsetzbar ist? Keine Panik! Wie bereits gesagt, war es auch bei mir ein Prozess, der sich über die letzten Jahre entwickelt hat. Jeder ist schließlich anders und Frühjahrsputz bedeutet natürlich nicht zwangsweise, dass das Motto „weniger ist mehr“ unbedingt zählen sollte. Manchmal genügt es doch auch schon einfach mal jede Schublade und jede Ecke auszumisten und zu putzen. Einfach fürs gute Frühlingsgefühl.

Du hast schon aufgeräumt? Dann zeige ich dir hier, wie du dein Zuhause mit smarter Technik komfortabel ausrüsten kannst!

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