Mein Wohntagebuch: Aus Blau mach Grau –
was ich über das Wändestreichen gelernt habe

Wer biilige kauft, streicht doppelt: Die günstige Wandfarbe hat kaum Deckkraft
Das neue Grau sieht schon gut aus

Work in Progress: Streichen ist echt anstrengend, aber das Endergebnis entschädigt für die Mühe.

Mit einem neuen Esstisch erstrahlt das Zimmer bald in noch mehr Glanz

Fotos: Sarah Ramroth

Es gibt Momente, da verfluche ich mich selbst ziemlich gewaltig! Letztes Wochenende gab es mal wieder genau so einen, in dem ich mich gefragt habe, was mich eigentlich geritten hat, mein Esszimmer in einer anderen Farbe streichen zu wollen. Genau, auf diese Idee bin ich nämlich vor Kurzem gekommen.

 

Hey, ich meine: Immerhin hat die blaue Wandfarbe 1 1/2 Jahre bei mir überlebt. Wer mich kennt, weiß, dass das lange ist. Einige Freunde  hatten ehrlich gesagt seit meinem Einzug in die neue Wohnung schon Wetten abgeschlossen, wie lange sie blau bleiben darf. Mit 1 1/2 Jahren hat wirklich niemand gerechnet! Schüttelst du gerade deinen Kopf und fragst dich, ob ich etwas bekloppt bin? Ganz ehrlich, ich tue genau in diesem Moment nichts anderes. Dieser in mir pochende Drang in regelmäßigen Abständen etwas bei mir in der Wohnung verändern zu wollen, hat mich letztes Wochenende mal wieder kurzzeitig in den Wahnsinn getrieben. Aber nur kurzzeitig, denn als nach gefühlt zig-tausend Stunden der Raum fertig gestrichen war, hatte ich mal wieder das fetteste Grinsen im Gesicht und hab mir selbst auf die Schulter geklopft für das Resultat. Vergessen waren die Momente, in denen ich mich selbst verflucht und mir geschworen habe, entweder nie wieder zu streichen oder aber beim nächsten Mal einen Maler zu engagieren. Jupp, wir beide wissen natürlich, dass mir diese Gedanken genau genommen immer nur für ein paar Sekunden im Kopf herumschwirren ;)

 

Wer am falschen Ende spart...

Eigentlich hat sich die ganze Aktion auch nur zu so einem großen Unterfangen entwickelt, weil ich mal wieder an der falschen Stelle gespart habe. Ich gebe dir jetzt einen Tipp, den ich dir wirklich sehr ans Herz legen möchte! Wenn du irgendwann mal eine dunkle Wand wieder Weiß streichen möchtest, kaufe niemals einen Topf Farbe, der 7.99 € kostet. Glaub mir: Der kann nichts taugen! Was mich dazu veranlasst hat, genau zu dem Eimer weißer Farbe zu greifen, kann ich auch nicht mehr sagen. Definitiv nicht der logische Menschenverstand.

 

Bevor es allerdings mit dem Streichen losging, hatte ich schon im Vorfeld eine spannende Diskussion mit meinem Freund über die besagten blauen Wände. Er meinte, ich soll doch am Besten den ganzen Raum Weiß streichen, da die weiße Farbe, die ich kaufen werde, sicherlich nicht den gleichen Ton haben wird, wie meine weißen Wände im Esszimmer. Ja, den Gedankengang konnte ich gut nachvollziehen. Meine Motivation den ganzen Raum weiß streichen zu müssen, um ihn danach in der eigentlich neuen Farbe zu streichen, war allerdings gleich Null!

Unsere

Bloggerin

Gastbeitrag von Wohn.glück Bloggerin Sarah

Hej!

 ich bin Sarah und blogge seit Dezember 2016 auf wohn.glück über Interior- und Lifestylethemen. Auf meinem Blog kombiniere ich die Liebe zu Hamburg mit meiner Leidenschaft für Inneneinrichtung.

 

Für Wohnfreude.de berichte ich einmal im Monat über aktuelle Hamburger Trends rund ums Wohnen, Einrichten und Dekorieren. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

Eure Sarah

Foto: Sarah Ramroth

Vier mal übermalen ist ganz schön nervig

Kleines Übel: Die dunkle Wand muss geweißt werden, bevor es mit der tollen Betonfarbe losgeht.

Wandfarbe für einen neuen Beauty-Look

Mein neuer Beauty-Tipp: Lackiert eure Nägel passend zur Esszimmerwand … #Scherz

Mit Kalkfarbe zum Betonlook

Also habe ich meinen Willen durchgesetzt und nur die beiden dunklen Wände überstrichen. Genau genommen habe ich das insgesamt viermal gemacht, da die besagte 7.99 € Farbe nicht sonderlich gut gedeckt hat, wie du dir sicherlich denken kannst! Aber was soll ich sagen? Am ersten schönen Frühlingswochenende in diesem Jahr stehe ich doch nur allzu gerne mit Farbrolle und Pinsel bei mir in der Wohnung und streiche - immerhin konnte ich die Balkontür durchgehend geöffnet haben ;).

 

Wesentlich mehr Spaß hat der Part mit der eigentlichen Farbe gemacht! Ich habe mir für den Raum eine Kalkfarbe von Kalklitir ausgesucht, die ich in einer ähnlichen Farbzusammensetzung auch schon vor Kurzem in meiner Küche gestrichen habe. Die Farbe wird einfach mit einem Pinsel in länglichen Bahnen aufgetragen, wodurch die Wand eine Art Betonlook erhält.

Das Ideale an der Streich-Technik ist: Man kann nichts falsch machen! Wirklich nicht! Einzig und allein der Arm wird irgendwann etwas lahm, wenn man sich wie ich dazu entschließt, den ganzen Raum zu streichen. Aber irgendein Schwund ist ja immer. Ich hatte zum Glück meinen Freund, der mir geholfen hat und der glücklicherweise genau so gerne streicht wie ich ;)

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Foto: iStock/hobo_018

Die Betonfarbe sieht nach getaner Arbeit einfach toll aus

Der Betonlook an der trockenen Wand überzeugte mich sofort: Love, Love, Love!

Jetzt muss zum Wohnglück nur noch ein neuer Esstisch her.

Lieblingsstühle und Esstisch rein - schon ist mein neues Esszimmer fertig.

Nach dem zweimaligen Auftragen der Farbe hieß es nur noch: trocknen lassen und warten! Darin bin ich ja richtig gut – nicht! Da wir allerdings erst Sonntagabend um 22 Uhr mit dem zweiten Mal Pinseln angefangen haben, fiel der Part mit dem Warten ziemlich leicht, da wir nach getaner Arbeit nur noch hundemüde ins Bett gefallen sind! Die Spannung am nächsten Morgen war dementsprechend umso größer endlich das finale Ergebnis zu sehen! Und was soll ich sagen? Ich bin in love! Der Raum wirkt viel freundlicher und die Streich-Technik gibt ihm einen besonderen Touch. Jetzt warte ich nur noch auf meinen neuen Esstisch und dann wird es noch stimmiger. Ach so, hatte ich dir eigentlich schon erzählt, dass ich einen neuen Esstisch bekomme? Nein? Dazu gibt’s dann wann anders mehr …

 

Sarahs Tipps zum Streichen:

In gutes Abklebeband investieren, um nachher eine ordentliche Kante zu haben – ohne Farbverlauf.

Den kompletten Raum mit einer Abdeckplane abdecken. Du möchtest nicht wissen, wie viele Flecken ich immer bei mir auf dem Boden habe.

In vernünftige Farbe investieren, wenn man nicht mehrmalig streichen möchte.

Ganz laut Musik aufdrehen! Das macht mir immer direkt gute Laune.

Fazit von Wohn.glück Bloggerin Sarah zum Thema "neue Wandfarbe".

Mein Fazit
Mit einer neuen Wandfarbe lässt sich die Wirkung eines Zimmers radikal verändern. Und auch wenn Streichen zwischenzeitlich ziemlich anstrengend ist, macht das Endergebnis alle Mühen wieder vergessen. Ich würde es wieder tun. Also nicht unbedingt gleich im nächsten Monat, aber man kann ja nie wissen ;)

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